Große Auszeichnung für IDIR: Norddeutscher Wissenschaftspreis 2026

Am 3. September 2026 wurde in Rostock der Norddeutsche Wissenschaftspreis 2026 verliehen. IDIR war gemeinsam mit zwei weiteren herausragenden norddeutschen Forschungskooperationen nominiert und alle drei Projekte wurden mit dem renommierten Preis ausgezeichnet.

Die Jury zeigte sich insbesondere von der konsequenten Verbindung von Medizin und Naturwissenschaften bei IDIR beeindruckt. Bei der Preisverleihung würdigte Frau Stenke, Ministerin für Allgemeine und Berufliche Bildung, Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Schleswig-Holstein, die Arbeit des Verbundprojekts mit den Worten: „IDIR treibt die Implantatentwicklung der Zukunft nach vorn.“

Genau diese Verbindung unterschiedlicher Disziplinen und Perspektiven prägt die Arbeit von IDIR: Forschende der CAU Kiel, des UKSH, des Helmholtz-Zentrums Hereon, der Universität Rostock und der TUHH arbeiten gemeinsam an neuen Ansätzen für die Implantatentwicklung.

Die Auszeichnung würdigt damit nicht nur die wissenschaftlichen Ergebnisse von IDIR, sondern auch die außergewöhnliche interdisziplinäre Zusammenarbeit über Institutionen und Standorte hinweg. Gemeinsam werden medizinische Fragestellungen mit naturwissenschaftlicher Grundlagenforschung, technologischer Entwicklung und neuen methodischen Ansätzen verbunden - mit dem Ziel, Implantate der Zukunft entscheidend weiterzuentwickeln.

Neben IDIR wurden die Forschungskooperationen „Disrupt, Evade, Exploit: Genexpression und Manipulation der Wirtsantwort bei DNA-Virusinfektionen (DEEP-DV)“ sowie „Der Magnetsinn von Zugvögeln: Von Quantenzuständen zur biologischen Funktion“ ausgezeichnet. Wir gratulieren den beiden Teams herzlich zu diesem Erfolg!

Für IDIR ist der Norddeutsche Wissenschaftspreis eine besondere Anerkennung der gemeinsamen Forschungsleistung. Wir sind stolz auf die herausragende Arbeit unserer Forschenden und auf das, was durch die enge Zusammenarbeit der beteiligten Standorte und Disziplinen entstanden ist. Die Auszeichnung ist zugleich Ansporn, diesen Weg weiterzugehen und gemeinsam die Implantate der Zukunft voranzutreiben.

Norddeutscher Wissenschaftspreis 2026

Foto: Regine Willumeit-Römer

Gewinner:innen des Norddeutschen Wissenschaftpreises 2026 mit Frau Martin (Wissenschaftsministerin MV) und Frau Stenke (Bildungsministerin SH)

Foto: Holger Martens
Frau Martin (Wissenschaftsministerin MV), Sylvia Saalfeld (UKSH), Wiebke Wollenberg (Uni Rostock), Regine Willumeit-Römer (CAU Kiel & Hereon), Alexander Hermann (TUHH), Naomi Larsen (UKSH), Frau Stenke (Bildungsministerin SH) - Foto: Holger Martens

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